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PHILOSOPHIE

Bereits bei meinen frühen Malversuchen empfand ich, dass mir „Jemand“ oder „Etwas“ die Hand führte. In einem der Écriture automatique ähnelnden Verfahren entstanden damals fraktale Strukturen hoher Komplexität mit cloisonné-artigen Abgrenzungen.

Als in den ersten Jahren des neuen Millenniums fernöstliche Kampfkünste in mein Leben traten, wurden meine Bilder zusehends dynamischer. Offensichtlich beeinflussten nun auch die Techniken des Gong Fu (wörtlich: der gut gemachten Arbeit) meinen Pinselduktus. Sie beruhen auf dem überlebenswichtigen Prinzip „Maximale Wirkung bei minimalem Energieeinsatz“, das auch dem Leben in freier Wildbahn zugrunde liegt und seither Richtschnur meines Schaffens ist. Ich glaube, dass wir für diese Universalie ein angeborenes, im Sinne von C.G. Jung archetypisches Gespür besitzen, das unser ästhetisches Empfinden lenkt.

Deshalb erscheinen uns energieeffiziente Vorgänge – der Lauf eines Geparden, der Flug des Albatros und die Kampftechniken des Wing Chun Kung Fu – als besonders elegant und schön.


MEINE ARBEIT

"...bevor ich anfange zu malen, mache ich mich völlig leer und frei davon ein Bild erzwingen zu wollen. So erreiche ich den Zustand, aus dem heraus ein Bild entstehen kann.  Ich kann nichts forcieren. Die Bewegungen des Kung Fu bestimmen die Dynamik und Kraft mit der meine Hände die Farbe auf die Leinwand auftragen. Ich bin dann völlig im Einklang mit mir selbst. Ist ein Bild vollendet, fühle ich mich befreit und glücklich darüber, dass ich "es" herausgelassen habe.


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Bilder der Ausstellung "Energiewelten" 2010 (Vernissage)
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